Eintracht-Neuzugang Bas Dost im Portrait

Eintracht Frankfurt hat Bas Dost verpflichtet. Dies gab der Klub am Montagnachmittag bekannt. Der Niederländer kommt von Sporting Lissabon und erhält einen Vertrag bis 2022. Nach Informationen des TV-Senders „Sky Sport News HD“ überwiesen die Frankfurter im Gegenzug sieben Millionen Euro nach Portugal.

Start der Karriere bei Coevorden

Bas Dost wird am 31.05.1989 in Deventer in den Niederlanden geboren. Seine fußballerische Laufbahn beginnt der Stürmer im zarten Alter von gerade einmal fünf Jahren bei CVV Germanicus Coevorden. Nach siebenjähriger Vereinszugehörigkeit wechselt er mit 12 Jahren erstmalig zu einem Profiverein, dem FC Emmen. Hier durchläuft er einige Jugendteams, rückt bis in die U 19 vor. Zur Saison 2007/08 steigt der Niederländer in die erste Mannschaft des Vereins auf. Der mittlerweile Erstligist spielt zu jenem Zeitpunkt in der Keuken Kampioen Divisie, der zweiten niederländischen Liga. Doch was sich auf dem Blatt zunächst gut anhört, endet in einer sportlichen Enttäuschung für Dost. Insgesamt kommt er in seiner Premierensaison zwar auf 23 Pflichtspieleinsätze und sechs Tore. Doch ganze 18 Mal wurde er dabei nur eingewechselt.

Dost gelingt rasanter Durchbruch

Dost reagiert, lässt sich zur kommenden Spielzeit vom Erstligisten Heracles Almelo unter Vertrag nehmen. Es sollte sich als die richtige Entscheidung des damals 19-Jährigen erweisen. In Almelo wird Dost von Beginn an viel Vertrauen entgegengebracht. Ein Aspekt, der sich wie ein roter Faden durch die gesamte Karriere von Dost zieht. Harsche Kritik – sei es vom Trainer oder auch der Öffentlichkeit – mag der Niederländer nicht. Statt ihn zu pushen, zermürbt ihn dieses Gerede. Dost dankt das Vertrauen, dass man ihm bei Almelo gibt mit 3 Toren und drei Assists in 28 Einsätzen. In der folgenden Saison gelingt Dost dann der endgültige Durchbruch. In 39 Spielen trifft er sechzehnmal, gibt dazu fünf Assists. Patrick Leemans, Hauptredakteur des niederländischen Fußball-Magazins „EFL Voetbal“ beschrieb in einem Gespräch mit „Spox“ Dosts Fertigkeiten einmal folgendermaßen: „Im Grunde ist er der klassische Strafraumstürmer, der außerhalb der Box oder auf dem Flügel nicht wirklich zurechtkommt, vor dem Tor allerdings eiskalt ist.“ Hierbei greift Dost mitunter auch auf seine Kopfballstärke zurück.

Nach dem Erfolg bei Almelo meldet Ligakonkurrent SC Heerenveen Interesse an einem Transfer an. Dost sagt zu, spielt fortan für einen Anwärter um die europäischen Plätze. Nach einer Saison mit gleichbleibenden Leistungen wie bei Almelo übertrifft sich Dost einmal mehr um ein Vielfaches. 39 Spiele, 38 Tore, fünf Assists. Angesichts solcher Spitzenwerte müsste bei den Ligainternen Spitzenklubs eigentlich das Interesse riesig sein. Doch im Bezug auf Dost bleibt es still.

Wechsel ins Ausland zum VfL Wolfsburg

Statt dem Verbleib im Inland steht damit Dosts erster Wechsel ins Ausland an. Für sieben Millionen Euro hat sich der VfL Wolfsburg die Dienste des niederländischen Torjägers gesichert. Wolfsburgs Meistertrainer Felix Magath erkennt zugleich die Qualität von Dost, lässt ihn gleich im ersten Ligaspiel auflaufen. Mit seinem Treffer beim 1:0-Sieg über den VfB Stuttgart feiert Dost den perfekten Einstand in Deutschland. Bis zum Saisonende sollen wettbewerbsübergreifend noch elf weitere Treffer folgen – Dosts schlechteste Quote im VfL-Trikot. Denn in den Folgejahren schraubt der Angreifer seine Trefferquote weiter nach oben. Insgesamt bleibt Dosts vier Jahre lang in Wolfsburg. 2014 gewinnt er den DFB-Pokal. Im damaligen Endspiel gegen Borussia Dortmund sorgt er mit seinem Treffer zum 3:1 für die vorzeitige Entscheidung und damit den Titelgewinn. 2016 holt er mit den Wölfen den DFL-Supercup.

Als sich die Wolfsburger dann entschließen zur Saison 2016/17 ihren ehemaligen Top-Stürmer Mario Gomez als erstgesetzten Stürmer zurückzuholen, entschließt sich Dost Deutschland zu verlassen. Er wechselt zu Sporting Lissabon. Mit dem portugiesischen Erstligisten wird er zweimal portugiesischer Ligapokalsieger (2017,2018) und einmal portugiesischer Pokalsieger. Nun drei Jahre später kehrte mit dem Wechsel nach Frankfurt nach Deutschland zurück.

Quellen: transfermarkt.de, spox.de, 11freunde.de, eintracht.de

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