Schalke freut sich auf Liga-Start gegen Gladbach

Wenn der FC Schalke 04 am heutigen Abend im ersten Ligaspiel auf Borussia Mönchengladbach trifft, dürfte dies dem einen oder anderen Schalker sicherlich bekannt vorkommen. In der Vorsaison traf man ebenfalls nachdem dem Auftakt gegen die Berliner Hertha früh auf die Borussia. Es war der damalige Startschuss in eine völlig verkorkste Saison.

Wagner: „Wollen eigenes Spiel auf den Platz bekommen“

Auch diesmal hat es das Schalker Anfangsprogramm gleich in sich. Wenngleich Trainer David Wagner betont, dass die Vorfreude auf den Liga-Start überwiege. Zum Liga-Auftakt erwartet einen am Samstagabend erst Borussia Mönchengladbach. In der kommenden Woche müssen die Gelsenkirchener dann gegen den FC Bayern ran. Natürlich weiß auch S04-Coach David Wagner, welch straffes Programm sein Team von Beginn an erwartet. Auf die Frage, wie Wagner mit der Situation umgehe, reagiert er allerdings gelassen: „Das, was ich nicht ändern kann, nehme ich hin und manage es.“ Anstatt dem Spielplan rückt der 47-Jährige Fußballlehrer klar die Erwartungen an seine Mannschaft in den Fokus. „Es geht für mich darum, dass wir unser eigenes Spiel auf den Platz bekommen – unabhängig vom Gegner oder dem Umstand, ob wir auswärts oder zu Hause spielen“, so Wagner.

Nach DFB-Pokal, nun Bundesliga

Mit dem 5:0-Sieg im DFB-Pokal gegen Drochtersen/Assel haben die Gelsenkirchener bereits den ersten Pflichtsieg eingefahren. Im Topspiel gegen Borussia Mönchengladbach geht es heute nun um die ersten Ligapunkte. Die Borussia legte sich ebenso wie der S04 zur neuen Spielzeit einen neuen Trainer zu. Statt Dieter Hecking steht nun Marco Rose als Coach am Spielfeldrand. Schalke-Trainer Wagner nahm gemeinsam mit seinem Trainerstab das Spielsystem der Gladbacher gründlich unter die Lupe. Seine Erkenntnisse: „Mit Marco Rose hat Mönchengladbach eine neue Spielidee, die durch sehr viel Tempo geprägt ist. Zudem haben sie im Sturm sehr viel Wucht. Es ist eine extrem interessante Aufgabe. Wir haben wahnsinnig Lust auf diesen Vergleich.“

Bei den Planungen für die Startelf muss Wagner gleich auf mehrere Spieler verzichten. Jonas Carls und Rabbi Matondo sind nach ihren Verletzungen noch nicht zurück ins Training eingestiegen. Auch Ozan Kabak (Fußverletzung) sowie die angeschlagenen Nassim Boujellab und Markus Schubert werden gegen Gladbach definitiv nicht zur Verfügung stehen. Ob Wagner auf Salif Sane und Suat Serdar erscheint dagegen fraglich. Auf der Pressekonferenz am Freitag sagte Wagner: „Wir werden die finale Entscheidung nach dem Training treffen. Wenn alles normal läuft, werden beide zum Kader zählen.“ Alessandro Schöpf soll auch am Wochenende zum Einsatz kommen. Anstatt der Bundesliga soll er jedoch eine Halbzeit lang in der U-23 auflaufen.

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