Bundesliga-Saison 2019/20: Borussia Mönchengladbach im Teamcheck

Eine lange Vorbereitung neigt sich dem Ende zu und ab dem 16. August rollt der Ball endlich wieder in der Bundesliga. Bis zum Saisonstart gibt es ab sofort zweimal täglich eine Saisonvorschau zu einem Bundesligisten. Heute in Teil eins mit Borussia Mönchengladbach.

Saisonrückblick

Borussia Mönchengladbach spielte insgesamt eine solide Spielzeit. Wie gewünscht, sprang am Ende dabei die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb heraus. Im Konkreten wurde es Platz fünf und damit die Europa League. Nach der fabelhaften Hinrunde sah es zunächst so aus als würde noch etwas mehr drin sein. Nach 17 Spieltagen belegte die Borussia mit 33 Punkten den dritten Tabellenplatz. Sie waren damit auf Königsklassen-Kurs. In der Rückrunde ließ die Fohlenelf dann aber Federn.

Saisonziel

Wie schon in der vergangenen Spielzeit lautet das Ziel ganz klar Europa. Am liebsten würde man sich dabei für die Champions League qualifizieren. Aber auch im Falle, dass es erneut die Europa League werden sollte, wären die Vorgaben perfekt erfüllt.

Trainer/Taktik

Im Gegensatz zur letzten Saison hat auf der Bank ein neuer Trainer Platz genommen. Statt Dieter Hecking lautet der Coach ab sofort Marco Rose. Der Österreicher arbeitete in der Vergangenheit erfolgreich bei RB Salzburg. Dies wünscht man sich auch in Gladbach. Rose steht allgemein für einen frischen, temporeichen und laufintensiven Fußball. Er lässt sein Team den Gegner ständig unter Druck setzen, provoziert damit Fehler auf der gegnerischen Seite. Mit Beginn des Ballgewinns wird schnell umgeschaltet und der Weg zum gegnerischen Tor gesucht.  

Neuzugänge

Bei ihren Transferaktivitäten setzte die Borussia vor allem auf eine Verstärkung der Offensive. Dies ist nicht verwunderlich. Schließlich verließ mit Thorgan Hazard ein wichtiger Leistungsträger den Verein in Richtung Borussia Dortmund. Als Ersatz für ihn wurden Breel Embolo, den man zuvor bereits vom Ligarivalen Schalke auslieh, fest verpflichtet. Dazu wurde Marco Thuram vom EA Guingamp geholt. Zudem kam neben Trainer Marco Rose auch gleichzeitig Stefan Lainer aus Salzburg an den Niederrhein. Lainer ist für die Defensive zuständig.

Kader

Der Kader der Borussia hat sich im Vergleich zur Vorsaison nicht sonderlich verändert. Es ist weiterhin eine ausgeglichene Mischung zwischen gestandenen Bundesligaspielern und Youngsters. Die Offensive hat durch die Verpflichtungen nochmal mehr an Qualität gewonnen – eine nachvollziehbare Maßnahme. Zum einen natürlich wäre hier der Abgang von Hazard zu nenne. Zum anderen aber auch die Tatsache, dass sich Gladbach in der abgelaufenen Saison öfters schwer tat, Tore zu erzielen. Unter allen Europa Qualifikanten wies der Klub die wenigsten Treffer auf.

Schlüsselspieler

Yann Sommer hielt seinen Kasten sauber. Nicht zuletzt auch ihm ist es zu verdanken, dass die Borussia trotz geringer Trefferanzahl doch den Sprung nach Europa schaffte. Insgesamt musste Sommer nur 42 Gegentreffer hinnehmen. Er zählt damit zur Top 3 der Torhüter, die am wenigsten hinter sich greifen mussten. Auch für die neue Spieler spricht nichts dagegen, dass Sommer wieder ein wichtiger Rückhalt für sein Team sein wird. Kein Wunder, dass auch längst große Vereine wie der FC Barcelona auf den Schweizer schielen.

Formcheck

Gladbach präsentierte sich in der Vorbereitung in einer guten Form. Besonders die Offensive zeigte sich spielfreudig, wie etwa beim 5:1-Sieg gegen Istanbul Basaksehir . Dazu wurde gegen Rayo Vallecano (2:1) und OSC Angers (2:1) gewonnen. Einziger Wermutstropfen ist der Ausfall von Christoph Kramer, der auch Auswirkung auf den Ligastart haben könnte.

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