Bundesliga-Saison 2019/20: Bayer Leverkusen im Teamcheck

Eine lange Vorbereitung neigt sich dem Ende zu und ab dem 16. August rollt der Ball endlich wieder in der Bundesliga. Bis zum Saisonstart gibt es ab sofort zweimal täglich eine Saisonvorschau zu einem Bundesligisten. Heute in Teil zwei mit Bayer Leverkusen. 

Saisonrückblick

Bayer Leverkusen hat innerhalb der vergangenen Spielzeit eine starke Entwicklung vollzogen. Zum Ende der Winterpause lag das Team noch abgeschlagen auf dem neunten Tabellenplatz. Es war bis dahin deutlich zu wenig, um sich das Minimalziel von der Europa League zu erfüllen. Als Maßnahme wurde ein Trainerwechsel vollzogen. Peter Bosz kam und damit auch der Erfolg zurück. Bayer startete durch und sicherte sich mit dem Foto-Finish den Sprung in die Champions League.

Saisonziel

Für die kommende Spielzeit hat sich Bayer einiges vorgenommen. Hieß bisher oftmals als das Minimalziel die Europa League, sind nun die Ansprüche gestiegen. „In den vergangenen Jahren habe ich immer gesagt, dass unser Minimalziel die Europa League ist und unser Wunschziel die Champions League. Das habe ich jetzt leicht erhöht», ließ Bayers Sportdirektor Rudi Völler der „Sportbild“ wissen.

Trainer/Taktik

Bosz setzte in der Vorsaison starr auf sein bevorzugtes 4-3-3. Dies zeigte Wirkung und brachte den Erfolg nach Leverkusen zurück. Zur neuen Saison hin möchte der Holländer mit seinem Team, aber noch mehr Flexibilität zeigen. So testete Bosz mehrfache eine Dreier-Abwehrkette in einem 3-4-2-1-System.

Neuzugänge

Bayer Leverkusen langte ordentlich in die Vereinskasse – vor allem zu Gunsten der Offensive. Nach dem Abgang von Top-Talent Julian Brandt wurde auf der einen Seite für 32 Millionen Euro mit Kerem Demirbay ein erfahrener Stürmer von Hoffenheim geholt. Auf der anderen Seite kam mit Moussa Diaby ein junges Stürmer-Talent vom französischen Top-Klub Paris Saint-Germain. Als weiteren Hoffnungen wurden die jungen Amiri und Sinkgraven fürs Mittelfeld und die Verteidigung geholt.

Kader

Schon in der vorherigen Saison besaß Bayer einen Kader mit viel Potenzial. Doch lange wurden die potenziellen Möglichkeiten nicht ausgeschöpft. Erst in der Rückrunde sah man, die Leverkusener Qualität aufblitzen. Dann aber auch mit vollem Schwung. Mit seinen Verpflichtungen hat der Werksklub nun den Schwung noch einmal etwas angeschoben. Einerseits durch die Verpflichtung von Erfahrung (Demirbay). Andererseits durch das Kaufen von zukunftsträchtigen Talenten (Amiri, Sinkgraven, Diaby).

Schlüsselspieler

Der Weggang von Julian Brandt hat ein großes Loch ins Leverkusener Offensivspiel gerissen. Wer, dieser Lage her werden kann, ist Kerem Demirbay. Natürlich trägt der ehmalige Hoffenheimer als Hoffnungsträger eine große Verantwortung. Doch bereits bei seinem vorherigen Arbeitgeber hat er bewiesen, dass er dieser Lage Herr werden kann. Genau solch einen Typen braucht man nun auch in Leverkusen. Einen Spieler, der die Offensive aufmischt und mit regelmäßigen Toren glänzt.

Formcheck

Das Abschneiden von Leverkusen während der Vorbereitung war äußerst bescheiden. Gegen den Regionalligisten Wuppertaler SFV wurde mit 0:4 verloren. Auch in sechs weiteren Spielen konnte das Team von Peter Bosz keinen Sieg erringen. Dabei waren auch diese Gegner nicht annährend von internationaler Klasse. Stattdessen hießen sie: Fortuna Sittard, KAS Eupen, Hercles Almelo, SD Eibar und Vitesse Arnheim.

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