Hradecky will Titel mit Leverkusen gewinnen

Die abgelaufene Bundesliga-Spielzeit verlief für Lukas Hradecky nur mittelmäßig. In seiner Premierensaison für Leverkusen musste der Keeper ganze 47-mal hinter sich greifen. In der zweiten Spielzeit soll sich dies ändern. Gleichzeitig zeigt sich Hradecky forsch und forciert auch den Gewinn eines Titels.

Hradecky: „Wieder eine starke Saison spielen“

Mit der Anzahl der Gegentreffer in der vergangenen Saison schwebt Lukas Hradecky in den Anfangsspähren seiner Bundesligazugehörigkeit. Damals noch im Trikot von Eintracht Frankfurt kassierte er in seiner ersten Spielzeit in Deutschland 52 Gegentreffer. Im Interview mit „kicker“ gibt sich der Torhüter sich deswegen betont selbstkritisch. „Weniger Gegentore, wieder eine stabile Saison spielen – und dies hoffentlich auch in der Champions League leisten zu können“, nennt der 29-Jährige seine persönlichen Ziele, ergänzt außerdem: „Und den Pokal möchte ich gerne gewinnen.“ Laut Hradecky schlummert in Bayer durchaus das Potenzial eines Titelanwärters. „Ich habe den Eindruck, dass wir oben mitmischen können. Die Qualität der Einzelspieler und das taktische Vermögen dafür haben wir. Die mentale Seite wird entscheidend sein,“ glaubt der Slowene. Der letzte Titelgewinn Bayers liegt mit 1993 zwar bereits weit zurück. Damals gewann Leverkusen den DFB-Pokal – den bis dato einzigen nationalen Titel. Hradecky lässt sich hierdurch jedoch alles andere als entmutigen: „Ich sage: Die Geschichte, dass Leverkusen angeblich nicht gewinnen kann, ist völliger Quatsch. Wir sind verantwortlich dies zu beweisen.“

Lob für die Neuzugänge

Für neue Verstärkungen schlug Bayer bereits kräftig auf dem Transfermarkt zu. Nicht zuletzt auch deswegen, weil mit Julian Brandt ein wichtiger Aktivposten sich zum BVB verabschiedete. 52 Millionen Euro wurden ingesamt für neues Spielermaterial ausgegeben. Alleine für Kerem Demirbay überwies Leverkusen 32 Millionen nach Hoffenheim. „Sie sind sehr stark am Ball. Kerem (Anm.: Demirbay) kann schon kicken. Ähnliches gilt für Daley Sinkgraven und Moussa Diaby“, äußert sich Hradecky zu den Neuzugängen. Im Gegensatz zur Vorsaison sieht der Ex-Frankfurter den Kader noch einmal besser aufgestellt. „Ich sehe Feuer in den Augen und dass man sich freut. Die Jungs sind gut drauf. Doch wir müssen jetzt in jeden Kopf kriegen, dass wir auch schon in den Testspielen voll konzentriert sind, und nicht denken, dass alles von alleine kommt, wenn die Liga losgeht. Wir müssen uns daran gewöhnen, kaum noch Spiele zu verlieren.“

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