Werder-Coach Florian Kohfeldt über Kruse-Abschied

Max Kruse wird Werder Bremen zur neuen Saison verlassen. Werder-Coach Florian Kohfeldt sprach in einem Interview ausführlich über den Abgang des Deutschen.

Kohlfeldt: „Kruse war wichtig, hat uns aber auch limitiert“

Florian Kohfeldt hat sich gegenüber dem „Kicker“ ausführlich zu Max Kruse geäußert. Der ehemalige Nationalspieler wird Werder in den nächsten Wochen verlassen. Der Gedanken daran löst in Kohfeldt sowohl Wehmut, aber auch Hoffnung für die Zukunft aus. „Max war unheimlich wichtig. Aber er war auch auf eine bestimmte Art von Fußball festlegt. Die hat uns sehr, sehr häufig sehr, sehr gut getan. Aber in gewissen Momenten hat sie uns auch limitiert“, erklärt Kohfeldt. „Jetzt ist ein Ziel, sich facettenreicher aufzustellen“.

„Hatte Kruse gerne um mich“

Vor und während der Verhandlungen mit Kruse hatte sich Kohfeldt sehr optimistisch gezeigt. Der 36-Jährige hoffte und glaubte an einen Kruse-Verbleib. Auch wenn es nicht dazu kam. Der Fußballlehrer ist weiter davon überzeugt, dass eine Verlängerung kein schlechter Deal gewesen wäre. „Ich bin immer noch der Meinung, dass wir sehr gute Argumente hatten. Aber Max hat sie für sich anders gewichtet.“ Zugleich bringt er aber auch Verständnis für Kruses Entscheidung auf. „Er hat hier für drei Jahre unterschrieben und diese drei Jahre für Werder gespielt. Er hat seine Entscheidung zu einem Zeitpunkt getroffen, den wir uns gewünscht haben“, stellt er klar und ergänzt. „Es tut mir weh, dass er nicht mehr jeden Tagen da ist. Weil ich ihn gerne um mich hatte, als Spieler, als Mensch.

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