Bremen verliert Pokal-Krimi gegen Bayern

Werder Bremen hat binnen vier Tagen zum zweiten Mal gegen Bayern München verloren. Nachdem 0:1 in der Liga, setzte es nach einem harten Kampf im DFB-Pokal eine 2:3-Niederlage.

Bremen engagiert, Bayern mit den Chancen

Im Gegensatz zum Ligaspiel setzte Werder von Beginn an Die Bayern wurden früh im Spielaufbau gestört. Erst nach zehn Minuten kamen die Gäste aus München erstmals gefährlich vors Tor der Grün-Weißen. Den Ball streichelte Müller jedoch mit der Hacke leicht neben das Tor (10.). In der Folge mussten sich die Bremer vermehrt mit bayrischen Angriffen auseinandersetzen. Denn der deutsche Rekordmeister wurde zunehmend stärker. Doch zum Glück der kämpferischen Werderaner vergaben Müller (16.) und Thiago (22.) jeweils beste Chancen. Zugleich zeigte sich Werder bemüht, selbst für Entlastung zu sorgen. Doch sowohl Möhlwald (19./29.) als auch Klaasen mit einer sehr guten Chance, ließen ihre Möglichkeiten ungenutzt. Besser schlugen sich da die Münchener Gäste. Nach einem Lattenkopfball von Müller setzte Topstürmer Lewandoski nach und traf zum 0:1 (36.). Kurz vor der Pause kam Werder nochmal nah an Bayern-Tor. Doch SVW-Kapitän Max Kruse bekam nicht genügend Druck hinter den Ball (40.).

Bremen kommt zurück, Strittiger Elfer bringt Entscheidung

Kurz nach Wiederanpfiff sah sich Werder just Münchener Gefahr ausgesetzt. Doch Keeper Pavlenka gelang es noch eine Coman-Direktabnahme zu entschärfen (48.). Darauf konnte Gebre Selassie gerade noch per Kopf vor Gnabry klären (52.). Werder hielt kämpferisch zwar dagegen. Doch die Chancen fielen Bayern-Seite. Nach über einer Stunde traf Müller dann zum 2:0 (63.). Ungeachtet des Rückstandes blieb Bremen weiter aktiv und engagiert. Dies sollte sich in der Schlussphase auszahlen. Einige Minute nach einer Thiago-Chance auf gegnerischer Seite (68.), spielte sich Bremen einmal schnörkelos durch. Am Ende vollstreckte Osako einen Pass von Gebre Selassie zum 1:2 (74.). Bremen bäumte sich nun auf und durfte bereits 60 Sekunden später erneut einen Treffer bejubeln. Rashica eroberte sich im Mittelfeld den Ball, lief der bayrischen Defensive davon- 2:2 (75.). Der Jubel sollte jedoch nicht lange anhalten. Nur drei Minuten später entschied Schiedsrichter Siebert auf Elfmeter – eine harte Entscheidung. Für die Bayern trat Lewandowski an und traf zum 3:2-Endtreffer.

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