Nico Schulz trifft zum späten Sieg gegen die Niederlande

Das DFB-Team hat den ersten Sieg nach dem Umbruch von Bundestrainer Jogi Löw gefeiert. Zum Auftakt der EM-Quali gelang der deutschen Elf ein später 3:2 (2:0)-Sieg über die Niederlande.

Bundestrainer Jogi Löw überraschte mit einem sehr defensiven 3-5-2-System. Darauf fehlte Reus in der Startelf. Am Mittwoch im Test gegen Serbien setzte Löw noch auf ein offensives 4-3-3. Außerdem spielte Reus von Beginn an, zeigte da eine sehr starke Leistung. Aufgrund von Oberschenkelproblemen durfte der Dortmunder diesmal allerdings nicht von Beginn an ran.

Deutschland forsch, belohnt sich mit Toren

Entgegen der Startformation agierte das deutsche Team von Beginn an sehr forsch. Allen voran die Fünferkette rückte zügig nach vorne, setzte die Niederlande unter Druck. Das deutsche Engagement zahlte sich gleich aus. Bereits nach zwei Minuten feuerte Gnabry den ersten Schuss aufs holländische Tor ab. Von der Niederlande war unterdessen nicht viel zu sehen. Das Oranje-Team wirkte stattdessen beeindruckt vom mutigen, deutschen Auftritt. Im weiteren Spielverlauf zog der Drittplatzierte bei der WM in Russland dann aber das Tempo an. DFB-Torhüter Neuer musste darauf gleich zwei Schüsse von Babel parieren (25./27.). Die Niederlande schien am Zug, die deutsche Souveränität zu bröckeln. Doch Gnabry stellte mit dem 2:0 wieder klare Verhältnisse her (34.).

Erst kalt erwischt, dann mit Lucky Punch

Der zweite Durchgang hatte gerade erst begonnen. Da wurde die Löw-Elf gleich kalt erwischt. Der Niederländer De Ligt bugsierte den Ball zum 1:2 ins DFB-Tor (47.). Angestachelt durch den frühen Anschlusstreffer riss die Niederlande das Spiel an sich. Das deutsche Team hatte darauf lange nichts zu melden. Stattdessen zeigte man sich bemüht, den Gastgeber aus den Niederlanden vom eigenen Tor wegzuhalten. Nach über einer Stunde unterlief dann der ingesamt zweite folgenschwere Patzer. Der DFB-Defensive gelang es nicht Depay vom Ball zu trennen- 2:2 (64.). Die Niederlande machte hierauf noch einige Zeit Druck. In der Schlussphase nahmen beide Teams dann das Tempo etwas raus. Das letzte Risiko um den Siegtreffer zu erzielen, schien kein Team mehr wirklich zu forcieren. Dann wechselte Löw Reus für Gnabry ein. Kurz darauf macht Schulz nach Reus-Vorlage dann alles klar- 3-2 (90.)

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