BVB brennt Feuerwerk ab, ohne Tore zu schießen

Borussia Dortmund ist aus dem Champions- League-Achtelfinale ausgeschieden. Nach der 0:3-Niederlage unterlag der BVB trotz drückender Überlegenheit Gegner Tottenham mit 0:1 (0:0).

Dortmund drückend überlegen, nur kein Treffer

Marco Reus gab im Vorfeld die klare Marschrichtung fürs Rückspiel gegen Tottenham vor. „Wir wollen das Unmögliche schaffen“, betont der BVB-Kapitän. Ganz im Sinne dieser Aussage agierten die Dortmunder mit dem Anpfiff an sehr giftig. Die Favre-Elf attackiert die sehr passiven Gäste aus Tottenham früh. Nach Ballgewinn schalteten die Schwarzgelben sofort in den Angriffsmodus. Mit zunehmender Spielzeit erhöhte Dortmund den Druck und belohnte sich mit Torchancen durch Reus (11.) und Alcacer (13.). In die Karten spielte der Borussia dabei, dass die Gäste aus England weiterhin sehr gemächlich agierten.

Infolgedessen gab es noch weitere Torchancen – einzig der Treffer ließ auf sich warten. Auch trotz dreier Top-Möglichkeiten binnen 60 Sekunden (!) nach über einer halben Stunde Spielzeit. So scheiterte er Weigl gleich zweifach aus kürzester Distanz (33.). Darauf verzog Reus per Volleyschuss knapp (34.) und nur Sekunden später entschärfte Tottenham-Keeper Lloris einen Götze-Schuss (34.). Dortmund ließ unterdessen nur eine Möglichkeit durch Son zu (31.). Damit ging es trotz drückender Überlegenheit auf Dortmunder Seite mit einem 0:0 in die Pause. Daran änderte auch änderten auch die Bestwerte bei Torschüssen (10:1 für den BVB) sowie 70 Prozent Ballbesitz und die bessere Zweikampfquote (57 Prozent) nichts.

Dortmund wird nach Pause kalt erwischt

In den zweiten Durchgang startete der BVB sehr aktiv. Drei Minuten nach Wiederanpfiff unterlief Dortmund darauf allerdings ein folgenschwerer Patzer. Tottenhams Sissoko spielte einen scharfen Pass in den Lauf von Kane. Dieser ließ die BVB-Defensive stehen und traf prompt zur gegnerischen 1:0-Führung. Die Borussia war geschockt, brauchte einige Zeit um sich zu erholen. Nach rund einer Stunde Spielzeit wirkten die Schwarzgelben wieder gefasster. Außerdem griff Favre ein, brachte mit Bruun Larsen für Wolf und Pulisic für Guerreiro frisches Personal. Es mangelte jedoch an der letzten Überzeugung auf dem Rasen, das Spiel noch drehen zu können. Dies lag nicht zuletzt daran, das Tottenham in der Defensive nicht mehr viel zu ließ.

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