Deutschland droht nach 1:2 gegen Frankreich der Abstieg in der Nations League

Das DFB-Team musste drei Tage nach der 0:3-Niederlage gegen die Niederlande nun auch gegen Frankreich eine Niederlage hinnehmen. Beim 1:2 gegen den amtierenden Weltmeister ging Deutschland zwar zwischenzeitlich durch Kroos in Führung (14.). Dann drehte allerdings der Franzose Griezmann (61./79.) die Partie, wodurch Deutschland nun im Falle eines Misserfolges und zwar dann im Rückspiel gegen die Niederlande bereits der Abstieg aus der Nations League-Gruppe droht.

Im Vergleich zur 0:3-Niederlage gegen die Niederlande nahm Bundestrainer Joachim Löw gleich fünf Veränderungen vor. Boateng (muskuläre Probleme), Hector, Can, Müller und Uth wurden durch Kehrer, Süle, Schulz, Gnabry und Sané ersetzt.

Deutschland dominiert nach Führung

Das deutsche Spiel war in der Anfangsphase noch sehr verhalten. Nach einem Handspiel von Kimpembe zeigte Schiri Milorad Mazic dann auf den Elfmeterpunkt. Toni Kroos nahm sich der Sache an und traf zur frühen deutschen Führung (14.). Im Zuge des Führungstreffers gewann die Löw-Elf an Selbstvertrauen und dominierte fortan das Geschehen. Vor allem die quirligen Sane, Werner und Gnabry und sorgten für immer wieder für Gefahr. Dementsprechend war es auch alles andere als überraschend, dass mit Gnabry (17.) und Sane (19./34.) gleich zwei Spieler aus dem Trio einige der gefährlichsten Szenen auf deutscher Seite selbst heraufbeschwörten .

Darüber hinaus konnten auch noch Ginter aus kürzester Distanz eine gute Chance für sich verbuchen. In der Defensive stand Deutschland unterdessen sehr stabil und ließ bis auf eine Giroud-Chance (45.) nichts zwingendes zu. Gleichzeitig hatte man aber auch Glück, dass Mbappé gleich in zwei Szenen je einen Abschluss aus günstiger Position knapp verpasste (39./40.).

DFB-Team lässt nach, Frankreich steigert sich

In der zweiten Hälfte verschoben sich dann insgesamt die Verhältnisse. Frankreich machte vom Wiederbeginn an Druck und hatte auch gleich den 1:1-Ausgleich durch Mbappé auf dem Fuß (51.). Nur zehn Minuten später markierte dann Griezmann per Kopf den verdienten Ausgleichstreffer. Vom noch in der ersten Hälfte rasanten Offensivspiel der Deutschen war mal abgesehen von Abschlüssen durch Sane (55.) und Gnabry, die jeweils Frankreich-Keeper Lloris prüften, nichts mehr zu sehen. Diesen Umstand machten sich die äußerst aktiven Franzosen zunutze und erzielten in der Schlussphase noch den 2:1 Siegtreffer durch Griezmann per Elfmeter (79.).

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