FC Bayern möchte Zinedine Zidane wohl als neuen Trainer

Zu Saisonbeginn saß Niko Kovac als Bayern-Trainer noch fest im Sattel. Doch inzwischen hat sich dies jedoch drastisch geändert. Denn nach vier sieglosen Spielen, darunter die deftige 0:3-Pleite am Samstagabend im Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Mönchengladbach, herrscht Katerstimmung bei den Münchenern.

„Express“: Bayern zapfte Zidane bereits an

Nach „Express„-Informationen überlegen die FCB-Verantwortlichen deswegen wohl, Kovac künftig nicht mehr den Chefposten ausführen zu lassen. Dem Bericht zufolge haben die Münchener deswegen „schon einen anderen Trainer angezapft“. Konkret soll es sich dabei, um Zinedine Zidane handeln. Bereits im vergangenen Sommer war der ehemalige französische Nationalspieler als Nachfolger für den damals sehr enttäuschenden Italiener Carlo Ancelotti im Gespräch. Da die Bayern damals jedoch strikt auf einen deutschsprachigen Trainer bestanden, entschied man sich letztlich gegen französischen Muttersprachler Zidane und holte stattdessen den geborenen Deutschen Jupp Heynckes wieder in den Klub zurück.

Viele Gründe sprechen für Zidane-Wechsel

Grundlegend wurde nun die Verpflichtung von Zidane als neuen Coach in jedem Fall Sinn machen. Schließlich befindet sich der in seiner bisherigen Trainerlaufbahn extrem erfolgreiche Franzose einerseits aufgrund des beendenten Engagements bei Real Madrid seit dem Mai diesen Jahres als vereinsloser Trainer auf dem Transfermarkt. Dazu kann er sich mit der Identität des Münchener Fußballklubs identifizieren. So stellte in der vergangenen Champions League-Saison im Vorfeld des K.o.-Spiels gegen die Bayern klar. „Es ist ein großartiger Klub“.

Ein weiterer ausschlaggebender Punkt für einen Zidane-Transfer ist dass sich das bestehende Gerücht eines Wechsels von Zidane zum Premier-League-Klub Manchester United wohl nicht bewahrheiten wird. Denn im Gespräch mit der französischen Zeitung „Le Journal du Dimanche“ machte Zidane-Berater Alain Migliaccio deutlich. „Ich glaube nicht, dass er nach England geht. Der dortige Fußball entspricht nicht seinem Stil. Ich habe mit ihm darüber gesprochen, England zieht ihn nicht an“, so der Manager.

Entscheidend ist die Meinung von Hoeneß und Rummenigge

Dass alles entscheidende Indiz wie etwa einer entsprechende Aussage der Klubbosse, dass es Zidane wirklich zum erfolgreichsten Fußballklub Deutschlands zieht, fehlt zwar aktuell noch. Im Falle einer Kovac-Entlassung wäre der Ex-Weltfußballer allerdings allemal ein aussichtsreicher Kandidat für den Trainerposten. Ob es letztlich aber auch etwas wird, hängt allerdings auch davon ab, ob sich Hoeneß und Rummenigge dazu durchringen können, die im letzten Jahr gesetzte Norm, dass der Trainer die deutsche Sprache beherrschen muss, nun auflösen können.

Von Tasnim News Agency, CC-BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=64815488

 

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