Götze äußert sich zum deutschen WM-Aus und zur Nicht-Nominierung

Die deutsche Fußballnationalmannschaft enttäuschte bei der Weltmeisterschaft in Russland in vollem Maße. Nicht mit dabei war Mario Götze, denn Bundestrainer Joachim Löw nicht für die WM nominierte. Nun äußerte sich der BVB-Spieler im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Spiel seiner Dortmunder gegen Manchester City erstmals zu seiner Nicht-Nominierung.

Götze: WM? Jeder möchte dabei sein!

Joachim Löw begründete bei der Bekanntgabe des deutschen WM-Kaders die Nicht-Berücksichtung Götzes, wie fogt: „Es war nicht seine Saison. Er hat nicht seine Form gezeigt, die er bringen kann. Er hat eine wahnsinnige Qualität, so Löw, der weiter fortfuhr. „Ich hoffe, dass er nach der Sommerpause in Dortmund einen anderen Beginn hat und wieder zurückkommt.“

Auf die Nachfrage hin, wie Götze die Entscheidung der deutschen Bundestrainers wahrgenommen habe, antwortete er sehr reserviert: „Jeder, der schon einmal bei einem Turnier dabei war, jeder möchte wieder dabei sein. Eine Weltmeisterschaft ist ein besonderer Wettbewerb.“

Kein Frust und keine Enttäuschung über Löw und Nationalelf

Frust, dass er mit dem DFB-Team nicht vor Ort in Russland war, sieht damit definitiv anders aus. Diesen Eindruck bestätigt Götze selbst auch: „Ich bin ein Mensch, der immer versucht, das Beste mitzunehmen und das Beste daraus zu machen.“ Dass Götze wirklich so galant mit dieser Situation umging, wurde bereits im Vorfeld des Turnierbeginns in Russland deutlich. Anstatt Frust zu schieben, wünschte er seinen Teamkollegen viel Erfolg via Twitter. „Ich wünsche den Jungs, den Trainern und der Mannschaft hinter dem Team eine gute Zeit in Russland, und ich werde allen die Daumen drücken, dass sie Weltmeister werden.“

Dass es mit der deutschen Titelverteidigung letzten Endes nichts wurde ist für den ehemaligen Bayern-Spieler kein Grund zur Sorge. „Mann muss es immer etwas differenzierter sehen, weil ein Tunier und die Nationalmannschaft ist auch immer etwas anderes als die Bundesliga und auch die Vereine. Wie sie arbeiten, wie sie die Dinge angehen. Es sind einfach zwei verschiedene Wettbewerbe. Dass muss man auch so betrachten und von daher sehe ich keine besorgniserregende Entwicklung.“

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