RB Leipzig: Rangnick über seinen Trainerjob und Neu-Coach Nagelsmann

Der Trainerposten in Leipzig ist für die nächsten Jahre erstmal gesichert. Trotzdem ist sich RB-Sportdirektor Ralf Rangnick sicher, dass man sich bei RB nach dem 2019 übernehmenden Noch-Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann wieder auf die Trainersuche begeben muss.

Rangnick übernimmt bekanntlich bis Sommer 2019

Am 24. August fällt der Startschuss für die neue Bundesliga-Saison. Für die Leipziger ist es die insgesamt dritte Spielzeit im Fußball-Oberhaus. Zum zweiten Mal seit der Bundesliga-Zugehörigkeit begrüßt man dazu einen neuen Mann an der Spitze des Trainerteams. Nachdem sich Ex-Coach Ralph Hasenhüttl und die Sachsen zum Ende der abgelaufenen Spielzeit trennten, übernimmt derzeit RB-Boss Rangnick bis zum kommenden Sommer das Trainergeschick. Der Ex-Hoffenheimer kann in dieser Hinsicht selbst auf eigene Erfahrungswerte zurückgreifen. Er hatte nämlich bereits eine Doppelfunktion bei den Sachsen inne. So übernahm er schon in der Aufstiegssaison 2015/16 das Amt des Trainers und Sportdirektors.

Rangnick: Bin keine Übergangslösung

Auch wenn seine Tätigkeit als Fußball-Lehrer wieder nur vorübergehend ist und er ab der kommenden Spielzeit durch Neu-Coach Nagelsmann abgelöst wird. Als direkte Übergangslösung sieht sich der gebürtige Deutsche nicht. “Weil es ja auch kein Übergangsjahr ist – das wäre ja komplett gegen unser Selbstverständnis”, begründet er im Interview mit der “BILD“. Gleichzeitig schiebt er hinterher: “Ich habe doch sowieso die sportliche Gesamtverantwortung. Da war es sinnvoller, ich mache es gleich selbst.”

Für langfristige Bleibe muss RB sich mit Nagelsmann entwickeln

Auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Nagelsmann freut sich Rangnick bereits. “Wir sind so überzeugt von Julian, dass es sich lohnt, ein Jahr auf ihn zu warten. Ich sehe bei ihm derzeit keine Grenzen.” Allerdings ist dem RB-Manager auch durchaus bewusst, dass Nagelsmann- dessen Vertrag bis 2023 datiert ist- sehr wahrscheinlich nicht dauerhaft gehalten werden kann. Nur wenn sich der Klub selbst genauso erfolgreich wie Nagelsmann entwickle, könne man dem Jung-Trainer auch darüber hinaus eine längerfristige Perspektive bieten.

Ansonsten werde er Anfragen von Top-Klus wie Real Madrid oder dem FC Barcelona bekommen. Bereits für 2019, betont Rangnick, hätten “Klubs eines ganz anderen Kalibers” Angebote Nagelsmann Angebote für einen Trainerjob eingereicht.

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Ein Kommentar

  1. Ach ja, der Rasenball- Ralle. Hält sich ja eh für den Besten, läßt es auch hier wieder durchblicken. Trainer „unter“ ihm zu sein, kann nur bedingt Freude machen. Aber der Konzern weiß es zu kompensieren. 😉

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