Packt der VfL Wolfsburg die Relegation?

Ein paar Tage durften die VfL-Profis nun durchschnaufen. Nach dem man am vergangenen Spieltag mit einem 4:1-Erfolg gegen den 1. FC Köln gerade noch den vorzeitigen Abstieg in Liga zwei verhinderte, besteht nun über die Relegation die zweite Chance sich ein weiteres Jahr Bundesliga zu sichern. Doch ein Zuckerschlecken wird es nicht- auch wenn man mit Holstein Kiel nur gegen den Dritten der abgelaufenen Zweitliga-Saison, Holstein Kiel, spielen muss.


Es ist natürlich unbestritten, dass die Relegation in den letzten Jahren ein sicherer Notnagel für die BL-Klubs war, die sich letztlich durchsetzten konnten, Dies liegt natürlich nicht zuletzt an der schon recht großen Kluft zwischen erster und zweiter Liga. Neben den deutlich besseren Wirtschaftsfaktor (Gehältern, Einnahmen) geht damit natürlich, dass hieraus resultierende bessere Spielerpotenzial hervor. Betrachtet man diese Aspekte im Bezug auf Wolfsburg und Kiel, kann man unverkennbar feststellen, dass die Wolfsburger in beiden Fällen deutlich die Nase vorhaben. Nur mal zum Vergleich. Während die Wölfe laut dem Fußballportal Transfermarkt.de einen Kaderwert von 142,85 Mio. € aufweisen, beträgt der Gesamtwert aller Kieler Profis gerade einmal 14,53 Mio. €. So, dass sind erstmal die Faktoren, die formell vorhanden sind. Ein immens wichtiger Punkt wurde jedoch bislang außer Acht gelassen. Bei aller individueller Klasse braucht es natürlich auch ein intaktes Mannschaftsgefüge- gerade in der aktuellen Situation, wo man sich befindet. Bei den zwei sprichwörtlichen K.O.-Spielen muss man sich ein Teams als verschworene Gemeinschaft präsentieren, die auf dem Platz alles gibt, um letztlich erfolgreich zu sein. Betrachtet man unter diesem Gesichtspunkt den VfL Wolfsburg kann man bisher nicht wirklich eine Einheit erkennen. Es wirkt stattdessen wie ein zusammengewürfelter Ansammlung von Profis. Bei Holstein Kiel ist es hingegen, dass komplette Gegenteil. Das Team aus dem Norden fighted unermüdlich und hat deswegen aus meiner Sicht natürlich auch eine realistische Möglichkeit aufzusteigen. In diesem Fall schlägt nämlich die Masse die Klasse. Eine weitere Sache, die es hier zugleich anzuführen gilt, ist, dass Wolfsburg bereits im letzten Jahr in die Relegation musste. Hier setzte man sich damals nur knapp gegen Braunschweig durch.

Alles in allem lässt sich festhalten, dass die Niedersachsen aufgrund ihrer höheren Leistungsdichte natürlich Favorit sind. Chancenlos ist der Herausforderer Kiel allerdings auch nicht, denn als Team gibt man bisher die bessere Figur ab und hat aufgrund dessen auch die Möglichkeit sich entscheidend durchzusetzen. 

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