Hasenhüttl nicht mehr RB-Trainer!

Sie stand durchgängig für Erfolg bei RB Leipzig: die Zusammenarbeit des Duos Hasenhüttl/Ragnick. Nun hat sich einer der beiden Protagonisten allerdings verabschiedet. So löste Trainer Ralph Hasenhüttl seinen Vertrag auf.


Laut „Sportbuzzer“ setzten sich Hasenhüttl sowie die RB-Bosse Ralf Rangnick und Oliver Mintzlaff am gestrigen Dienstag zusammen, um über die weitere Zukunft Hasenhüttls zu sprechen. Bei diesem Gespräch soll es jedoch kein neues Vertragsangebot gegeben haben. Diese Tatsache veranlasste Hasenhüttl nun mit einer vorzeitigen Kündigung seines noch bis 2019 andauernden Vertrages einen Schlussstrich unter die Sache zu ziehen.

Der Fußballlehrer selbst hatte zuletzt immer wieder signalisiert, sich auch eine Verlängerung seines Kontrakts und damit auch weiter eine langfristige Zusammenarbeit vorstellen zu können. Rein sportlich hätte auch aus Leipziger Sicht alles dafür gesprochen. So führte Hasenhüttl die Leipziger in ihrer Bundesliga-Premierensaison gleich zum Vizemeister-Titel und sicherte damit auch zugleich prompt die Teilnahme an der UEFA Champions League. In der abgelaufenen Bundesliga-Saison gelang dem Ex-Trainer vom FC Ingolstadt dann erneut der Coup RB nach Europa zu führen. Mit 53 Punkten und demzufolge Platz sechs sorgte er dafür, dass sein Team sich für die Europa League qualifizierte. Neben dem sportlichen Aspekt besaß Hasenhüttl darüberhinaus ein hervorragendes Standing bei seinem Team und den Leipziger-Fans.

Warum es letztlich kein Angebot für einen neuen Vertrag gab, begründet RB-Sportdirektor Rangnick so: „Ich wäre sehr gerne gemeinsam mit Ralph Hasenhüttl als Cheftrainer in die nächste Saison gegangen. Diesen Wunsch habe ich ihm gegenüber in persönlichen Gesprächen deutlich zum Ausdruck gebracht. Im Gegensatz zum Winter bin ich allerdings mittlerweile zu der Erkenntnis gekommen, dass ein weiteres gemeinsames Jahr zunächst einmal ausgereicht hätte. Für Ralph gab es jedoch keinerlei Alternative zu einer vorzeitigen Vertragsverlängerung. Es war daher sein ausdrücklicher Wunsch, den Vertrag aufzulösen. Diesem Wunsch haben wir schweren Herzens entsprochen.“


 

Autor: Leo Delitsch

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