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Meyer-Äußerungen: Einfach nur inakzeptabel!

Max Meyer besitzt beim FC Schalke 04 schon seit längerem einen schweren sportlichen Stand. Dementsprechend steht auch schon bereits fest: Meyer wird S04 zum Saisonende verlassen. Im Interview mit der Bild hat der Noch-Schalker nun die Gelegenheit genutzt so richtig seinen Frust über Trainer Tedesco und Sportvorstand Heidel abzulassen.


Unzufriedenheit verständlich

An sich ist der Unmut Meyers schon zu verstehen. Schließlich nimmt er nicht mehr die Rolle ein, die er gerne einnehmen würde. Statt in vielen Spielen kommt Meyer nur noch sporadisch zum Einsatz. Er fühlt sich folglich wertlos und ungebraucht und wenn wir mal ganz ehrlich sind- so würde sich jeder fühlen. Denn die Unzufriedenheit über die fehlende Berücksichtigung würde einem zu schaffen machen. Keine Frage.

Art der Äußerung inakzeptabel

Doch eine Tatsache wofür es kein Verständnis geben kann, ist die Art und Weise, wie Meyer seine Kritik anbringt. So bezichtigt er seinen Heimatverein Schalke 04, durch den und mit dem er so viel erreicht hat des Mobbings. Er sei nicht mehr erwünscht gewesen, gibt er an. Besonders hart nimmt Meyer Sport-Vorstand Christian Heidel ins Gericht. Er habe ihm gesagt, dass er frühzeitig gehen könne. Schließlich würde man mit dem Jung-Nationalspieler nicht mehr planen und er damit nicht mehr viel spielen. An dieser Stelle sei folgende Frage erlaubt: In welcher Hinsicht handelt es sich hierbei um Mobbing? Es handelt sich bei der Aussage Heidels doch einzig und allein um die Aussicht der weiteren sportlichen Perspektive für Meyer. Im Fußballgeschäft ist eine solche Vorgehensweise bei weitem keine Seltenheit. Dieses Prinzip bringt stattdessen auch große Vorteile mit sich. So weiß Meyer bereits früh, wie er für die kommende Spielzeit planen muss.

Neben Heidel wurde auch Trainer Domenico Tedesco attackiert. Er sei vor dem Gladbach-Spiele überhaupt nicht verletzt gewesen. Mit Tedesco habe er gesprochen, aber lediglich die Antwort bekommen, dass er bis Montag mit dem Training warten solle. So blanko auf dem Papier sieht das keineswegs fair aus. Ein Sache muss man allerdings dabei beachten: Meyer trainiert unter der Woche sehr viel individuell. Bei Tedesco wird allerdings das komplette Mannschaftstraining höher gewichtet. Meyer müsste diese Handhabung seines Trainer- schließlich ist Tedesoc bereits rund 8 Monate da- durchaus geläufig sein. Dementsprechend hätte er um einen Startplatz zu bekommen, mehr am Komplettprogramm teilnehmen sollen. Dann wäre es auch bestimmt etwas mit einem Einsatz geworden. Zumindest einen Kurzeinsatz.

Zu guter Letzt bekommt auch noch Schalke-Boss Clemens Tönnies sein Fett weg. Dieser hatte Meyer vorgeworfen, nur des Geldes wegen das 5,5 Mio.-Angebot von Seiten auf Schalke für die Vertragsverlängerung auszuschlagen. Meyer dementiert das und nennt den Kommentar von Tönnies eine „Sauerei.“ 

Bei allem Respekt denn man bedingt durch die sportliche Misslage aufbringen kann. An der Stelle von Meyer hätte man es deutlicher neutraler formulieren sollen. So gießt man wie gegenüber Heidel und Tedesco nun auch gegen Tönnies nur unnötig Öl ins Feuer.


Autor: Leo Delitsch

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