Zu viele Fehler kosten RB Leipzig den Einzug in die nächste Runde!

RB Leipzig hat den möglichen Einzug ins Halbfinale der UEFA Europa League verpasst. Im Rückspiel gegen Olympique Marseille verlor man mit 2:5 (1:3). Das Hinspiel hatte man eine Woche zu vor noch mit 2:1 gewonnen. Für die Leipziger als Torschützen waren Bruma (2.) und Augustin (55.) erfolgreich.


Leipzig-Coach Ralph Hasenhüttl nahm in der Startelf gleich fünf Wechsel vor.  Ilsanker, Konaté, Demme, Bruma und Augustin spielten für Orban, Bernardo, Forsberg, Poulsen und Werner.

Guter Beginn, schwache Fortsetzung

Für RB Leipzig hatte es zunächst gar nicht besser laufen können. Bereits nach zwei Minuten ging man durch  Bruma (2.) in Führung. Lange hatte die Freude jedoch nicht bestand, da der Gastgeber aus Marseille mit einem dreiminütigen Doppelschlag zurückschlug. Erst erzielte Ilsanker (6.) per Eigentor den Ausgleich. Dann erhöhte Marseilles Sar auf 2:1 (9.). Von diesem Umstand wirkte Leipzig sehr überrascht und tat sich gegen weiter anrennende Franzosen zunächst einmal schwer. Im weiteren Spielverlauf gelang es der Hasenhüttl-Elf, dann aber auch das Spiel wieder offener zu gestalten. Vor der Pause musste man allerdings  trotzdem einen erneuten Gegentreffer hinnehmen. Einen fährlässigen Patzer der RB-Abwehr nutzte Thauvin um auf 3:1 zu erhöhen (38.).

Nur kurz Hoffnung

Im zweiten Spielabschnitt hatten die Leipziger zu Beginn Glück, dass Marseille beste Chancen durch Mitroglu und im Nachschuss Amavi (48.) sowie erneut Mitroglu (53.) vergab. Dann kam man selbst zurück. Nach Vorbereitung von Keita erzielte Augustin den 3:2-Anschlusstreffer. Doch wie schon in Hälfte eins folgte nach dem eigenen Tor erneut ein Rückschlag. So stellte Marseille durch Payet den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her (60.). Erneut musste RB damit einem Treffer hinterherlaufen, um das Weiterkommen zu realisieren. Trotz aller Bemühungen, die man anstellte sollte es jedoch zu keinem Treffer mehr kommen. Dafür verteidigte einerseits Marseille, dass sich mit zunehmender Spielzeit in die eigene Hälfte zurückzog, einfach zu gut. Andererseits ließ Leipzig die eine gute Chance in der Schlussphase liegen (90.+3). Um doch noch eine potenzielle Möglichkeit aufs Weiterkommen zu haben, machte das Leipziger Team auf. Sakai nutzte diesen Umstand aus um für den französischen Erstligisten den 2:5-Entscheidungstreffer zu markieren (90.+5).

Für Leipzig geht es am Wochenende in der Liga weiter. Hier trifft man auf Werder Bremen.


 

Autor: Leo Delitsch

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