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Der FC Bayern und die Trainer-Frage

Wer wird den FC Bayern in der kommenden Saison trainieren? Die Antwort auf diese Frage steht weiter offen. Bisher steht nur fest: sowohl Heynckes als auch seit gestern Tuchel werden nicht in der nächsten Spielzeit den Coach des FC Bayern München stellen.


Heynckes: Keine weitere Amstzeit

Es steht natürlich außer Frage, dass die Bayern-Bosse Karlheinz-Rummenige und Uli Hoeneß es nur zu gerne sehen würden, dass Heynckes seine Arbeit in München weiter fortsetzt. Schließlich sind die Bayern, die weiter in allen drei Wettbewerben (Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League) vertreten sind, wieder drauf und dran eine überaus erfolgreiche Spielzeit hinzulegen. Doch Triple-Trainer Heynckes hat in der Vergangenheit gleich mehrfach sehr klar betont, dass es für ihn keine weitere Amtszeit beim FC Bayern mehr geben wird. So beantwortete Heynckes etwa im Interview mit der „TZ“  die Frage nach dem ingesamt fünften Engagement, wie folgt: „Das schließe ich definitiv aus. Als Methusalem möchte ich nicht auf der Trainerbank sitzen. Schon dieses Engagement hätte ich mir nie vorstellen können, und ich habe es ehrlich nicht gewollt. Meine Frau und meine Tochter haben mich überredet.“

Tuchel-Interesse im Ausland

Seit gestern steht nun zudem fest, dass Ex-BVB-Coach Tuchel nicht als Nachfolger kommen wird. Denn Tuchel, der mehrfach als potenzieller Heynckes-Ersatz gehandelt wurde, steht laut „Bild am Sonntag“ „bei einem anderen Top-Club im Ausland im Wort“. Dementsprechend kommt er nicht für den Job beim FCB in Frage, worauf eine gute Alternative für den Rekordmeister verbrannt ist.

Mögliche Kandidaten:

Als aussichtsreiche Kandidaten werden damit weiter Lucien Favre, Ralph Hasenhüttl (RB Leipzig) und Niko Kovac (Eintracht Frankfurt) gehandelt. Doch gerade die letzten beiden Möglichkeiten dürften sich kategorisch ausschließen lassen. Schließlich sind beide Trainer einerseits von ihrem Erfahrungsschatz sehr jung und damit sicherlich nicht die beste Lösung für die Bayern. Darüberhinaus sprechen zwei weitere Tatsachen gegen sie. So bezeichnete Hasenhüttl vor einigen Wochen die Münchener Trainer-Station für sich persönlich als „die allerletzte Stufe“ und damit eine zurzeit noch zu große Aufgabe.  In der Vergangenheit gab Eintracht-Boss Hübner darüberhinaus dem Journalisten Martin Quast im Doppelpass per Handschlag das Versprechen, dass Kovac seinen Vertrag, der bis 2019 andauert, erfüllen wird.


 

Autor: Leo Delitsch

 

 

 

Fußball. Ohne diesen Sport geht bei mir nichts. Darum berichte ich in diesem Blog über den Sport des runden Leders. Bei mir gibt es Aktuelles aus der Bundesliga, Champions League, Europa League, WM/EM und des DFB-Pokals. Dazu als Extra: Vorberichte und Spielberichte zu den Spielen des FC Schalke 04.

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