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Für mehr, einfach zu wenig!

Der BVB hat es verpasst sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel gegen RB Salzburg zu verschaffen. Aufgrund eines Doppelpacks vom Salzburger Berisha (49./56.) hieß es trotz dem Anschlusstreffer von Schürlle (62.) nach 90 Minuten 1:2 (0:0). Ein für die schwache Dortmunder Leistung gerechtes Ergebnis.


BVB- Coach Peter Stöger nahm im Vergleich zum Ligaspiel gegen Leipzig gleich zwei Veränderungen vor. So rückten Sokratis und Castro für den angeschlagenen Piszczek  und den nicht international nicht spielberechtigten Akanji jeweils in die Startelf.

Stark begonnen, stark nachgelassen

Die Dortmunder spielten gemäß ihren offensiven Aufstellung gegen sehr sehr engagierte Salzburger von Beginn an sehr druckvoll nach vorne. Bereits früh gab es durch Schürlle darauf den ersten gefährlichen Dortmunder Abschluss (6.). Doch so forsch wie der BVB begonnen hatte, so stark sollte die Borussia mit zunehmender Spielzeit dann auch an ihrer Souveränität verlieren. Denn entgegen der Anfangsphase kam man auf Dortmunder Seite zu keinem einzigen (!) zwingenden Torabschluss mehr. Dies lag nicht zuletzt daran, dass die Gäste aus Salzburg die Borussen- Angriffe allesamt clever wegverteidigten.

Somit durfte sich Dortmund auch ein Stück weit glücklich schätzen, dass man zur Pause nicht in Rückstand geriet. Schließlich hatte Hwang (40. Minute/45.+2) für das zum Ende des ersten Spielabschnitts immer präsenter werdende Salzburg gleich zweifach die große Chance zur Führung.

Berisha schockt BVB

Im zweiten Durchgang wurde der BVB dann gleich kalt erwischt. Gerade einmal vier Minuten war gespielt, da foulte Toprak Salzburgs Hwang im eigenen Sechzehner. Den dafür fälligen Elfmeter verwandelte Berisha zur Salzburger Führung- 1:0 (49.). Nur rund fünf Minuten lag der Ball dann erneut im Dortmunder Tor. So ließ Berisha ach einem durchaus grenzwertigen Zweikampfverhalten von Vorlagengeber Lainer gegen BVB- Kapitän Schmelzer BVB- Keeper Bürki erneut keine Chance (56.). Stöger reagierte auf diese Tatsache mit einem Doppelwechsel. Philipp und Pulisic kamen für Götze und Batshuayi (61.). Dieser Kniff sollte sich auszahlen, denn nur 60 Sekunden später verkürzte Schürlle nach Vorarbeit von Pulisic auf 1:2 (62.). Angestachelt vom Erfolgserlebnis probierte der BVB bis zum Schlusspfiff nochmal alles. Einen weiteren Treffer wusste man jedoch nicht mehr beizusteuern.

Bevor es in der nächsten Woche in Salzburg zum Rückspiel kommt, treffen Stöger & Co. am Sonntag in der Liga auf Eintracht Frankfurt.


 

Autor: Leo Delitsch

Fußball. Ohne diesen Sport geht bei mir nichts. Darum berichte ich in diesem Blog über den Sport des runden Leders. Bei mir gibt es Aktuelles aus der Bundesliga, Champions League, Europa League, WM/EM und des DFB-Pokals. Dazu als Extra: Vorberichte und Spielberichte zu den Spielen des FC Schalke 04.

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