BVB: Watzke will bei Streiks nun hart durchgreifen

In der Vergangenheit tanzten gleich zwei Spieler der Dortmunder Borussia auf der Nase herum: Mit dem Ergebnis, dass sich beide erfolgreich vom BVB wegstreikten. BVB-Sportdirektor Michael Zorc möchte gegen Spieler eines solchen Kalibers nun künftig hart durchgreifen.


Aubameyang und Dembele: BVB gab immer nach

Am Mittwoch, dem letzten Tag des Transferfenster, dem sogenannten „Deadline Day“ war es dann endlich beendet, das Transfertheater um Pierre-Emerick Aubameyang. Nach wochenlangen Provokationen von Seiten des Gabuners gegenüber den Dortmunder Verantwortlichen, bestehend aus Shopping-Trips nach Mailand und der nur eingeschränkten Teilnahme am Mannschaftstraining (hier ein Kommentar zum „Auba“-Streik), einigte sich der BVB mit dem FC Arsenal und ließ seinen Top-Stürmer auf die Insel ziehen. Damit handelten die Dortmunder wie im Fall „Dembele“, der im Sommer mit ähnlicher Methodik einen Wechsel zum spanischen Top-Klub FC Barcelona erfolgreich erzwungen hatte.

Verhaltensänderung bei Streik-Fällen

Zukünftig will man beim BVB mit derartigen Problemen nun ganz anders vorgehen. In den bisherigen Fällen hatte man schlichtweg nachgegeben und den Spieler damit letztlich ohne jegliche Strafe ungeschoren davon kommen lassen. Hiermit soll nun endgültig Schluss sein. Wie ernst Watzke diese Sache ist, stellte er im Interview mit der Frankfurter Allgemeine klar. Bereits einen Tag nach Transferschluss der Winterperiode habe er seinen Spielern in aller Deutlichkeit zum Vorgehen Aubameyangs  folgendes signalisiert: „Am Donnerstag habe ich der Mannschaft klipp und klar gesagt: Der nächste Spieler, der so etwas macht, wird kläglich scheitern. Der bekommt ein riesengroßes Problem“, so Watzke im FAZ-Interview. 

Gleich einher nannte der BVB-Boss auch die Strafe, die es fortan geben werde:“Der nächste Spieler, der versucht, uns unter Druck zu setzen, indem er Leistung zurückhält oder gar streikt, wird damit nicht durchkommen – und auf der Tribüne sitzen.“


 

Autor: Leo Delitsch

Von Martin Davidsen – cropped from, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27423357

 

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