Höwedes zur WM Teilnahme in Russland

Viele Spieler haben bereits in dieser Saison gute Leistungen gezeigt und sich damit bezüglich einer Teilnahme an der WM im Sommer in Russland in eine gute Position gebracht. Andere Kandidaten haben es bisher verpasst sich in Szene zu setzen und sind demnach in der Rückrunde enorm gefordert- sofern sie denn auf den WM-Zug aufspringen wollen. Einer sogenannten „Wackelkandidaten“ auf deutscher Seite ist Weltmeister Benedikt Höwedes.


Höwedes: Misslungener Wechsel

Erst im Sommer war der Schalker von seinem Herzensklub zu Juventus Turin gewechselt. Hintergrund war die nicht mehr so starke Berücksichtigung durch Neu-Schalke-Trainer Domenico Tedesco sowie der Verlust der Kapitänsbinde. In Italien wollte Höwedes darauf spielen. Aufgrund zahlreicher Verletzungen wurde der gebürtige Halteraner jedoch immer wieder zurückgeworfen. Letztlich hatte dies die Konsequenz, dass es für den Deutschen gerade einmal zu einem Einsatz im Juve-Trikot reichte.

Leistung muss stimmen

Die besten Voraussetzungen um sich für das Nationalteam angesichts der bald anstehenden WM zu empfehlen, sind das nicht. Höwedes zeigt sich trotz alledem im Interview mit der „SPORT BILD“optimistisch. Wenn er schnell fit werde und mit Juventus eine erfolgreiche Rückrunde spiele, könne er sich berechtigte Hoffnungen machen mit zu WM zu fahren.

Ein Stück weit Zuversicht gibt dem Nationalspieler zudem die Vergangenheit: „Sowohl bei der WM als auch bei der EM habe ich in allen Spielen auf dem Platz gestanden. Die Verantwortlichen wissen, dass sie sich zu einhundert Prozent auf mich verlassen können, wenn es darauf ankommt.“

„Ich muss mich nicht verstecken.“

Im Gegensatz zur Vergangenheit hat sich der Konkurrenzkampf in der Nationalelf noch einmal drastisch verstärkt. Alle Positionen sind demzufolge üppig besetzt und Bundestrainer Jogi Löw hat die Qual der Wahl. Letztlich mitfahren zur WM werden nur die besten Spieler.

Dieser Tatsache ist sich auch Höwedes bewusst, der sich zugleich selbst realistische Chancen ausrechnet: „Ich muss mich nicht verstecken.“ Schließlich spiele er für Juventus und damit einen der größten Klubs der Welt. Letztlich entscheidend sei es, dass er an seine Leistungen anknüpfe. Dann könne er wie 2014 geschehen, auch noch spät auf den WM-Zug aufspringen.

Höwedes kein Einzelfall

Neben Benedikt Höwedes müssen auch noch andere etablierte Nationalspieler um eine mögliche Teilnahme an der Weltmeisterschaft bangen. Julian Draxler findet bei Paris Saint-Germain ebenso wie sein Team-und Nationalmannschaftskollege Kevin Trapp nur gelegentlich Berücksichtigung. Auch bei Manchester City ist der langverletzte Ilkay Gündogan noch weit von seiner Topform und einem Stammplatz entfernt.


 

Autor: Leo Delitsch

 

 

 

 

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