Die Aufreger der Hinrunde//Hinrunden-Fazit

So nicht nur die Bundesliga ist für dieses Jahr beendet. Sondern auch das Fazit zur Hinrunde in Deutschlands höchster Spielklasse findet heute ein Ende. Im dritten und damit letzen Teil der Serie blicken wir auf die Aufreger der ersten 17 Spieltage zurück:


Die Bayern-Krise wird zum Bayern-Hoch

Zu Saisonbeginn brannte bei den Bayern so richtig der Baum. Grund hierfür waren die fehlende Konstanz und das nicht ausschöpfen des gesamten Kaderpotenzials. Dies ging soweit, dass der Rekordmeister letztlich als Tabellenzweiter Borussia Dortmund mit 6 Punkten an der Spitze davon laufen ließ. Aufgrund der Tatsache, dass man keine Chance auf Besserung sah, musste Trainer Ancelotti gehen. Für den ehemaligen Coach von Real Madrid holte man wieder Jupp Heynckes, den Triple-Trainer von 2013, zurück ins Boot- für nicht wenige eine Verpflichtung aus Verzweiflung, den ehmaligen Erfolgstrainer erneut zu holen. Diese Verpflichtung entpuppte sich dann jedoch als genau der richtige Glücksgriff. Denn auf das Anfangsdesaster folgte ein Hoch, dass nach Spieltag 17 bislang mit einem satten Vorsprung von 11 Punkten auf den derzeitigen Zweiten, den FC Schalke 04, gipfelt.

 

BVB stürzt nach anfangs Top-Start komplett ab

Wer zuletzt lacht, der lacht am besten, dieses deutsche Sprichwort ist hinlänglich bekannt. Sinngemäß auf den Faktor Erfolg könnte man das Sprichwort wie folgt übesetzen: Derjenige, wer am Anfang Erfolg hat, wird am Ende nicht zwingend so erfolgreich sein, wie der der nachzieht. Genau diesen bitteren Vorfall musste der BVB in dieser Spielzeit schon machen. Zunächst hätte es unter dem erst in der Sommerpause neu verpflichteten Trainer Bosz nicht besser laufen können. Bis zum neunten Spieltag hin, belegte die Borussia ununterbrochen den Platz an der Sonne in der Bundesliga. Auf das Erfolgshoch kam dann aber genau das Gegenteil: die Krise. Es ging stetig abwärts- so verspielte man den Vorsprung von 6 Punkten auf den damaligen Tabellenzweiten, den Rekordmeister aus München- nun liegt die Differenz bei kolossalen 13 Punkten . Dank einem guten Ende zum Abschluss der ersten Saisonhälfte konnte man sich wenigsten bis auf Platz drei wieder vorkämpfen.

 

Der Video-Schiedsrichter und die fehlende Linie

Es fing schon zu Saisonbeginn an, dass die vorher von vielen positiv gesehene Technologie ihr Image befleckte.  Damals funktioniert in mehreren Stadien die Technik, unteranderem gab es Probleme mit dem Abseitsraster, nicht richtig. Dies führte dazu, dass in einigen Stadien mit und in anderen Stadien hingegen ohne den Video-Schiesrichter gespielt wurde.

Darüberhinaus wurden jedoch noch andere Defizite hinsichtlich des auch sogenannten VAR (Video-Assisent-Referee) aufgedeckt- diese überdauerten allerdings bis jetzt. Groß diskutiert wurde zum Beispiel das der Video-Schiedsrichter nicht als Unterstützung, sondern viel mehr als höhere Instanz von den Schiedsrichter genutzt wurde. Anstatt selbst zu entscheiden, war mehrfach die komplette Versicherung auf Seiten des Feldschiedsrichter über das Headset mit dem VAR zu beobachten.  Das Bizarre daran: der VAR wählte auch die eine oder andere Entscheidung, die sehr in Frage gestellt werden konnte und von einem Schiedsrichter zuvor besser bewertet wurde. Ein gutes Beispiel für eine kuriose Bewertung fiel im Topspiel zwischen Schalke 04 und Gladbach. Nach einem Foul von Naldo im Sechzehner entschied der Video-Schiri nicht etwa auf Elfmeter. Stattdessen gab es letztlich Freistoß für Schalke. Als Begründung für diese Entscheidung wurde wenig später folgendes angegeben: Hätte einer der Gladbach-Spieler nicht im Abseits gestanden, hätte der Zweikampf von Schalkes Innenverteidiger Naldo und das daraus resultierende Foul ja gar nicht entstehen können. Na ja, gegen Elfmeter wäre auch nichts einzuwenden gewesen wären…


Autor: Leo Delitsch


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