BVB-Coach Bosz: Pro vs. Contra

Auf der heutigen Jahreshauptversammlung (JHV) hat Borussia Dortmund bekanntgegeben, dass man auch trotz der schwierigen Zeit, die man derzeit unter den erst zu Beginn dieser Saison eingestellten Trainer Peter Bosz durchleben muss, erstmal weiter auf den Ex-Coach von Ajax Amsterdam setzt. Was für und gegen diese Entscheidung spricht, dass habe ich jeweils mit den schlagkräftigsten Argumenten zusammengetragen:


PRO: 

Die Saison ist noch jung:

Bis jetzt ist noch nicht viel passiert. So sind gerade einmal 13 Spieltage und damit etwas mehr als ein Drittel der Saison gespielt. Auch wenn es aktuell bei der Dortmunder Borussia nicht so läuft, so bleibt doch ingesamt noch genügend Zeit, um das sich selbst gesteckte Liga-Ziel (die direkte Qualifikation für die Champions League, also mindestens Platz drei) zu erreichen. Auf den dritten Platz, welcher momentan vom Erzrivalen Schalke 04 belegt wird, hat man gerade einmal drei Punkte Rückstand.

 

Die Spielweise passt:

Der BVB steht für offensiven Fußball und möchte diesen in jedem Spiel zelebrieren. Folglich braucht es einen Trainer, der auch vornehmlich offensiv spielen lässt. Auf Bosz trifft dies auf jeden Fall zu. So sieht dessen Taktik vor durch hohes Pressing schnell den Ball vom Gegner zu erobern und dann schnell einen Gegenangriff in Richtung gegnerisches Tor zu starten.

Der Erfolg unter Bosz:

Bei all der jüngst geäußerten negativen Kritik muss man aber auch folgendes erwähnen: den Erfolg unter Bosz. In den ersten sechs Spielen lief alles perfekt und man stellt einen neuen Saisonrekord auf. Zu Anfang dieser Saison hatte man damit nicht gerechnet. Stattdessen hatte man gemutmaßt, dass es dauern könnte, ehe sich der Erfolg unter Bosz einstellt. Nun hat sich der Einstellungsprozess hat etwas verschoben.

 


CONTRA:

Die Taktik ist zu offensichtlich:

Boszs Erfolg ist jäh verpufft. Anfangs war die Taktik noch eine Neuheit und damit eine Waffe gegen andere Gegner. Mit zunehmender Dauer änderte sich das jedoch. Das ist auch kein Wunder. Schließlich blieb man konstant der eigenen Taktik treu.  Hierauf stellten sich die Gegner dementsprechend ein und der Bumerang-Effekt nach dem Anfangs-Hoch trat ein.

Hoher Fehlerquotient bei der Taktikausführung/ Unsicherheit:

Die Dortmunder scheinen anders als in der Vergangenheit in der Gegenwart mit der Umsetzung der Taktik schlichtweg überfordert. Fehler um Fehler werden in den jüngsten Spielen gemacht. Besonders anfällig zeigt sich Dortmund in der Defensive. Dies geht klar zu Lasten der Erfolgs, da man Spiele wie gestern auch beim Revierderby- nach 4:0 zu ersten Halbzeit spielte man noch 4:4 – leichtfertig aus der Hand gibt.

 


 

Autor: Leo Delitsch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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