Werden der Video-Schiri und die Bundesliga noch Freunde?

Fast jeden Spieltag wird in der Bundesliga über die Entscheidungen des Schiedsrichters diskutiert. Die einen sind der Meinung, dass der Video-Schiri genau richtig gehandelt hat. Die anderen bemängeln das Eingreifen. Mit dem nun durch die „Welt am Sonntag“ publik gewordenen Skandal um Helmut Krug kam für das Thema des Video- Schiedsrichters eine weitere Schlagzeile hinzu. Mal wieder war das (fast schon natürlich) eine negative. Spätestens jetzt drängt sich mehr und mehr die Frage auf: Die Bundesliga und der Video-Referee werden das noch Freunde? Es könnte was werden, wenn…

 

  • es einen öffentlicher Zugang der Video-Bilder im Stadion gibt:

Für einen Fan gibt es nichts schlimmeres als das. Man sieht auf den Rasen. Plötzlich pfeift der Schiri macht das Zeichen . Minutenlange Stille. Was wird wohl entschieden? . Dann endlich der Pfiff. Um die Situation für Fans allgemein erträglich zu machen, wäre es gut über die Stadion-Wand die Live-Bilder des in Köln sitzenden Video-Schiedsrichters zu zeigen. Damit wird letztlich die Entscheidung für alle Fans nachvollziehbarer. Zeitgleich wird auch die Wartezeit so verkürzt.

 

  • der Fehlerquotient sinkt:

Hin und wieder knifflige Situationen falsch zu bewerten, dass kann ja mal passieren- es sollte zwar nicht vorkommen, wenn es in Zukunft jedoch mal wieder geschieht ist das keineswegs schlimm. Nur so wie es aktuell ist, so kann es nicht weiter gehen. Mehrere Fehlgriffe pro Spieltag und dieses auch regelmäßig, dass ist unhaltbar.

 

  • endlich der Video-Schiri akzeptiert wird:

Egal wo. Volle Akzeptanz genießt der Video-Beweis bei weitem nicht. Besonders niedrig ist die Toleranz in diesem Fall: Es gibt eine Fehlentscheidung, welche für den Ausgang des Spiels letztlich entscheidend war. Doch auch in diesem Fall sollte die Entscheidung akzeptiert werden. Schließlich ist ja auch der zuständige Video-Referee, genauso wie der Schiedsrichter auf dem Spielfeld nur ein Mensch. Ein Fehler kann da mal passieren.  Irren ist schließlich menschlich!

 

  • die Technik auf die Dauer zuverlässig und schneller funktioniert:

Nach anfänglichen Schwierigkeiten funktioniert nun das System. In Zukunft sollte das auch der Fall sein. In Sachen Geschwindigkeit, gibt es dagegen noch Nachholbedarf. Mitunter vergehen einige Minuten bis zur Entscheidung. Hier wäre ein Geschwindigkeits-Upgrade gut. Lange Wartezeiten werden dadurch verkürzt.

 

  • es letztlich regelmäßig positive Schlagzeilen mehr gibt:

Negatives hat man bisher genug gehört. Nun braucht endlich auch mal regelmäßig positive Überschriften und Schilderungen. Denn der Video-Beweis ist ja an sich eine gute Sache. Er soll den Fußball gerechter machen!


 

Autor: Leo Delitsch

 

 

 

 

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