Ey, Schiri//Leipzig-Bayern//DFB-Pokal

Was war das gestern für eine Dramatik und Spannung im klaren Topspiel der 2. DFB-Pokal-Runde zwischen RB Leipzig und Bayern München. Nach 90 Minuten Spiel und anschließender Verlängerung fand das Spiel mit dem Elfmeterschießen seinen absoluten Höhepunkt- mit dem letztlich besseren Ende für die Bayern. Doch da neben bot das Spiel auch noch was anderes. So war das Spiel auch für alle etwas, die gerne folgendes tun: mit dem Schiedsrichter zu hadern, a la „Ey,Schiri“. Schließlich fällte Referee Felix Zwayer gleich mehrere strittige Entscheidungen im gestrigen Pokalspiel. Die Kernszenen beschränken sich dabei auf folgende:


34. Minute: Foul von Vidal an Leipzigs Forsberg

Zunächst hatte Zwayer nach dem Vergehen von Bayerns Vidal eigenständig auf den Elfmeterpunkt gezeigt. Nach Rücksprache mit seinem Assistenten nahm dieser den Elferpfiff zurück und entschied stattdessen auf Freistoß für Leipzig.   Angesichts der Tatsache, dass das der Tatort der Aktion (innerhalb oder außerhalb des Strafraums) zwischen Vidal und Forsberg nicht genau ermittelt werden konnte – eine nicht eindeutig falsche, sondern auf jeden Fall eine kniffelige Entscheidung.

 

67. Minute: Elfmeter nach Zweikampf von Boateng mit Poulsen

Eine weitere Szene, die angeregte Diskussionen entfachte, war der Zweikampf zwischen Boateng und Poulsen , aus welchem ein Elfmeter für Leipzig hervorging. Für alle Freunde der ausgleichenden Gerechtigkeit (vor allem die, welche es mit RB Leipzig halten bzw. zu dem Zeitpunkt hielten) dürfte dieser Strafstoß absolut in Ordnung gewesen sein. Auf der Gegenseite und zwar auf der des FC Bayern wird man das natürlich ganz anders gesehen haben. Das ist auch verständlich. Schließlich handelte es sich ohne jegliche Parteilichkeit und damit vollkommen neutral, um eine klare Fehlentscheidung, die auch obwohl der vorherigen Fehlentscheidung (beim nicht gegebenen Elfer pro Leipzig) von Schiri Zwayer nicht einfach vernachlässigt werden durfte, um einen Ausgleich für den vorherigen Fehler zu schaffen.

 

95. Minute: Für Thiago-Einsteigen nur Gelb

Den letzten Bock, wie man so schön sagt, leistete sich Zwayer mit der falschen Bewertung des Fouls von Thiago an Demme. Für deren beherztes Einsteigen mit hohem Fuß bekam Münchens Thiago nur die gelbe Karte. Aufgrund des gefährlichen Spiels hätte es jedoch Rot geben müssen. Bayern wäre somit ebenso wie Leipzig den Rest der Verlängerung mit nur 10 Mann auf dem Feld gewesen.


 Autor: Leo Delitsch

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