SCHMADTKE hätte bleiben sollen!

Jörg Schmadtke hat am Montag zusammen mit dem FC Köln bekanntgegeben, dass er seinen Vertrag bis 2023 nicht erfüllen wird. Stattdessen entschied man sich nach beidseitigem Vernehmen das Arbeitsverhältnis- aufgrund unterschiedlicher Auffassungen zur zukünftigen sportlichen Situation des Klubs- mit sofortiger Wirkung zu kündigen. Schmadkte habe sich dazu entschlossen „um einen neuen Impuls zu schaffen“, stellte der ehemalige FC-Geschäftsführer klar. Damit ist das langjährige FC-Gespann Stöger und Schmadtke fortan voneinander getrennt. Doch ist das letztlich die richtige Entscheidung für den FC? Betrachtet man die derzeitige Situation kann man ohne Bedenken der Überlegung von Schmadtke zu stimmen. Schließlich ist die aktuelle sportliche Situation miserabel. Nur 2 Punkte konnte man aus 9 Spielen holen. Im Europapokal- auch wenn man zum ersten Mal teilnimmt- holte man aus drei Spielen zudem keinen einzigen Punkt. Jemand neues könnte vielleicht wirklich einen neuen Impuls setzen. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass die Auswechslung eines Vereinsverantwortlichen eine positive Änderung bei einem Klub hervorruft. Schaut man sich stattdessen an, was Schmadtke für die Kölner geleistet hat. Dann könnte man auch zur gegenteiligen Meinung kommen. Die Entlassung Schmadtkes war ein Fehler für Köln. Man bedenke, welche Erfolge unter dessen Obhut gefeiert wurden. 2014 gelang der Aufstieg in die Bundesliga, 2015 erreichte der FC in der Bundesliga mit dme 12.Platz den Klassenerhalt, 2016 landete man auf Platz neun und 2017 sicherte man sich mit Platz fünf die Teilnahme an der UEFA Europa League. Es bleibt somit festzuhalten: In puncto Erfolg ging es ausschließlich bergauf. Gleichzeitig hatte Schmadtke einen großen Anteil an der Harmonie zwischen der Kölner Vereinsführung und dem Trainer. Der Grund hierfür war vor allem das gute Verhältnis zum Coach Peter Stöger.

FAZIT:

Alles in allem hätte dem FC das weitere Wirken von Schmadtke (wohl) besser getan. Die Zusammenarbeit zwischen Trainer und Geschäftsführer harmonierte schließlich prächtig- ebenso die Zusammenarbeit mit anderen Verantwortlichen. Ein Grundstein für den Erfolg vom Kölner FC. Auch wenn es momentan nicht so läuft. Angesichts der durchweg positiven Vergangenheit- an dieser Stelle seien nochmal die Erfolg unter Schmadkte genannt- sollte es auf Seiten des FC und seiner Fans dafür Verständnis geben. Denn einen Kredit hat sich Schmadkte mit seiner großartigen Arbeit auf jeden Fall erkauft und der würde ihm in solch einer Situation einhundertprozentig zu stehen!


Autor: Leo Delitsch

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