Die EM-Streichkandidaten

Bundestrainer Joachim Löw hat den endgültigen Kader für die EM am 10. Juni bekanntgegeben. In diesem Artikel stelle ich die vier Streichkandidaten der deutschen Fussballnationalmannschaft vor.

Brandt: Das die Streichung aus dem EM-Kader mindestens einen der jungen Spieler Sane, Weigl, Kimmich oder Brandt ereilte war bereits im Vorfeld klar. So hatte Bundestrainer Löw bereits im Vorfeld des Testspiels gegen die Slowakei routinierte Stammkräfte erst gar nicht anreisen sondern geschont, um insbesondere den jungen Spielern die Chance zu geben sich beweisen zu können. Diese „Chance“ hat Brandt klar vergeben. Besonders deutlich machte dies die Startformation des DFB-Teams im Slowakei-Spiel. Nicht der Leverkusener Brandt sondern Schalkes Sane und Bayerns Kimmich standen in der Startelf. Erst zu Beginn der zweiten Hälfte wurde der Bayer eingewechselt. Auch hier wusste er allerdings im Gegensatz zum gleichzeitige eingewechselten Dortmunder Weigl auch nicht zu überzeugen. Die Folge: Löw verzichtet auf Brandt bei der EM und nominierte stattdessen Sane, Kimmich und Weigl.

Reus: Das der Dortmunder Kicker aus dem EM-Kader gestrichen wurde scheint auf den ersten Blick den einen oder anderen zu verwundern. Reus ist ein Spieler, der bei Dortmund eine gute Saison spielte, ist in Frankreich nicht dabei? Die Antwort lautet: Ja. Der Dortmunder Borusse beim EM-Auftakt gegen die Ukraine wird nach Aussage der Ärzte mit denen Löw das Gespräch suchte bis zur Europameisterschaft nicht mehr fit. Deshalb sah sich der Bundestrainer Jogi Löw gezwungen Reus aus dem Aufgebot zu streichen. Reus verpasst damit nach 2010 und 2014 bereits das nächste große Turnier.

Rudy:  Das Hoffenheims Rudy ebenfalls  nicht bei der Europameisterschaft dabei sein wird verwundert nicht. Denn, dass Löw anstatt Rudy, einer jungen und zu Teilen auch noch sehr unerfahrenen Spieler, eher auf etablierte Stammkräfte mit viel Erfahrung setzt ist durchaus verständlich. Für etwas Verwirrung sorgte allerdings, das Rudi am vergangenen Sonntag im Testspiel von Beginn an spielte und die kompletten 90 Minuten auf dem Platz stand. Somit entstand zunächst der Eindruck, dass Löw doch noch mit Rudy noch plane. Heute stellte sich heraus, dass dies nicht so ist. Löw verzichtet auf den Hoffenheimer.

Bellarabi: Der vierte und damit letzte Spieler, welcher nicht mit nach Frankreich fährt ist Leverkusens Bellarabi. Die Entscheidung von Löw ist nachzuvollziehen. Bellarabi, der beim Nationalteam nur hin und wieder spielt konnte Löw auch diesmal nicht von einer Nummerierung für die Nationalelf überzeugen. So stand Bellarabi, beispielsweise am Sonntag nicht einmal eine Minute auf dem Platz, was bereits damals andeutete das Löw ohne den Bayer-Spieler plant. Gewissheit gab es dann heute. Löw strich Bellarabi.

 

Autor: Leo Delitsch

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